Elevate CEO Ivaylo Slavov unterstreicht Talent und KI als zentrale Wachstumstreiber beim „The Sound of Money 2026“

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12. Mai 2026, Sofia, Bulgarien

 

Am 12. Mai 2026 nahm Ivaylo Slavov, CEO und Vorsitzender von Elevate, an einem der bedeutendsten Wirtschafts- und Finanzforen Bulgariens teil – „The Sound of Money 2026“, organisiert von Profit.bg. Die Veranstaltung brachte Investoren, Finanzexperten, Politiker und Führungskräfte aus der Wirtschaft zusammen, um zu erörtern, wie Institutionen, Märkte und Einzelinvestoren Unsicherheiten bewältigen, neue Chancen erkennen und langfristige wirtschaftliche Nachhaltigkeit aufbauen können.

Während der Veranstaltung wurde eine breite Palette strategischer Themen diskutiert, darunter die Verteidigungswirtschaft und die Auswirkungen geopolitischer Entwicklungen auf Investitionen, Energiesicherheit und nachhaltige Systeme, die wirtschaftliche Erholung Europas sowie die Rolle Bulgariens in der Eurozone. Darüber hinaus befassten sich die Teilnehmer mit der Zukunft des Bankwesens, neuen Investitionsmodellen und der realen wirtschaftlichen Lage in Bulgarien in Bezug auf Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit.

 

Überblick über die wirtschaftliche Lage in Bulgarien
Im Rahmen der Agenda des Forums nahm Ivaylo Slavov, CEO und Vorstandsvorsitzender von Elevate, an der Podiumsdiskussion mit dem Titel „Bulgaria’s Economic Reality Check“ teil. Im Fokus standen dabei Humankapital, Geopolitik, Demografie, die Integration ausländischer Arbeitskräfte im Land, Investitionen, Wettbewerbsvorteile sowie die Rolle der künstlichen Intelligenz.

 

Demografische Trends und Rekrutierung von Arbeitskraft aus Nicht-EU-Ländern
Ein besonderer Schwerpunkt wurde auf die Rolle von Talenten gelegt – wie Organisationen in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Umfeld leistungsstarke Mitarbeiter gewinnen, entwickeln und halten können.
Im Kontext von wachsenden demografischen Herausforderungen in Bulgarien stand der Zugang zu Talenten und die nachhaltige Entwicklung des Arbeitsmarktes im Mittelpunkt der Diskussion. Ivaylo Slavov betonte, dass der Arbeitskräftemangel kein vorübergehendes Problem mehr sei, sondern eine langfristige strukturelle Realität darstelle, die ein neues Vorgehen sowohl seitens der Wirtschaft als auch der Institutionen erfordere.

 

„In den nächsten fünf Jahren erwarten wir, dass 20 % der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter den Arbeitsmarkt verlassen werden. Derzeit holen wir jährlich zwischen 30.000 und 40.000 Arbeitskräfte aus Drittstaaten ins Land, doch in Wahrheit reicht das bei weitem nicht aus. Wir benötigen mindestens 70.000 bis 80.000 neue Arbeitskräfte pro Jahr, nur um unser Wirtschaftswachstum aufrechtzuerhalten“, kommentierte Slavov.

 

In diesem Zusammenhang stellt sich laut Slavov nicht mehr die Frage, ob Bulgarien auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen sein sollte, sondern vielmehr, wie dies effektiv umgesetzt werden kann. Die Erfahrungen führender europäischer Volkswirtschaften zeigen klar, dass nachhaltiges Wachstum die Anwerbung von Arbeitskräften aus dem Ausland erfordert – eine Praxis, die in Ländern wie Deutschland, dem Vereinigten Königreich, Frankreich, Spanien und Italien fest etabliert ist. Gleichzeitig entstehen jedoch neue Herausforderungen im Zusammenhang mit Integration, kulturellen Unterschieden und der Anpassung dieser Menschen an Arbeitsumfeld und Gesellschaft.

 

„Die Gewinnung von Arbeitskräften aus Drittstaaten ist mittlerweile ein zentraler Bestandteil der Lösung, bringt jedoch neue Herausforderungen in Bezug auf kulturelle Integration, Ausbildung und langfristige Bindung mit sich. Der Erfolg in diesem Bereich erfordert gezielte Maßnahmen und einen systematischen Ansatz seitens der Unternehmen“, sagte Ivaylo Slavov.

 

Praktische Erfahrungen zeigen, dass erfolgreiche Integration nicht spontan erfolgt, sondern einen sorgfältig geplanten Prozess erfordert – von der Vorbereitung der Teams bis hin zur Schaffung von Bedingungen für soziale und berufliche Anpassung. In diesem Sinne übernehmen Unternehmen zunehmend eine aktive Rolle nicht nur bei der Rekrutierung, sondern auch bei der Entwicklung und Bindung von Talenten, was sich zu einem entscheidenden Faktor für nachhaltiges Wachstum entwickelt.

 

Künstliche Intelligenz als Treiber von Transformation und Wettbewerbsvorteilen
Vor dem Hintergrund einer sich rasch entwickelnden technologischen Landschaft steht künstliche Intelligenz bereits im Zentrum strategischer Diskussionen über die Zukunft von Unternehmen. Während der Podiumsdiskussion betonte Ivaylo Slavov, dass Organisationen schrittweise von einer Experimentierphase zur tatsächlichen Implementierung von KI in ihre Kernprozesse übergehen – mit Fokus auf messbaren Mehrwert und langfristige Wirkung.

 

Laut Slavov zeichnet künstliche Intelligenz zwei klar unterscheidbare Realitäten für Unternehmen, die jeweils einen grundlegend unterschiedlichen Ansatz erfordern. Einerseits gibt es Unternehmen und Berufe, in denen KI zu einer direkten Transformation von Rollen und sogar zum Verschwinden bestimmter Funktionen in ihrer bisherigen Form führt. Andererseits gibt es Organisationen, für die die Technologie eine unterstützende Rolle spielt, und vor allem zur Optimierung von Prozessen, zur Verbesserung des Datenmanagements und zur Steigerung der Effizienz beiträgt.

 

Diese Dynamik stellt neue Anforderungen an das strategische Denken – Organisationen müssen unterschiedliche Ansätze für die Implementierung von KI entwickeln, abhängig vom Ausmaß der Auswirkungen auf ihr Geschäft. In einigen Fällen bedeutet dies tiefgreifende Transformationen und erhebliche Produktivitätsgewinne, aber auch die Notwendigkeit einer sorgfältigen Kostenbewertung – einschließlich Infrastruktur, Technologie und Energie.
Gleichzeitig etabliert sich Daten als zentrales Asset in dieser Transformation. Unternehmen generieren bereits große Datenmengen durch digitale Technologien und Sensoren, doch der eigentliche Wert entsteht durch die Fähigkeit, diese zu verarbeiten, zu analysieren und für bessere Entscheidungsfindung zu nutzen. Genau hier spielt künstliche Intelligenz eine Schlüsselrolle – als Instrument zur Umwandlung komplexer Daten in klare betriebliche Erkenntnisse.
In diesem Kontext entwickelt sich KI nicht nur zu einem technologischen Trend, sondern zu einem grundlegenden Faktor für die Modernisierung von Unternehmen – ein Prozess, der ihre Wettbewerbsfähigkeit kurz- und mittelfristig bestimmen wird.

 

Über Elevate
Elevate ist ein Unternehmen für Flexible Workforce Solutions und bietet innovative End-to-End-Geschäftslösungen. Mit über 20 Jahren Erfahrung ist Elevate in 14 Büros in 9 Ländern präsent – darunter Standorte in den USA und Costa Rica, die globale Aktivitäten in Amerika unterstützen, sowie europäische Büros in Deutschland, der Schweiz, Bulgarien, Polen, Rumänien, Serbien und Kroatien, das Wachstum und Partnerschaften in beiden Regionen vorantreiben. Elevate bedient eine breite Palette von Branchen, darunter IT, Engineering, Automotive, Accounting & Finance, Retail, Logistik, Fertigung und Hotellerie.

Das Portfolio des Unternehmens umfasst den Aufbau von Shared Service Centers und Centers of Excellence, die Bereitstellung von Professional Services, Workforce Services und Recruitment Services. Durch die Kombination fortschrittlicher Technologie, Prozesse, Know-how und Unternehmenskultur gewährleistet Elevate Exzellenz in jedem Schritt der Geschäftsreise.